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News

ETH Rat hat entschieden

Bald hat die Unsicherheit bei Agroscope ein Ende

«Ich kenne meine Rechte» - Onlineratgeber

In der Ausbildung oder im ersten Job ist vieles neu. Bei den ersten Schritten trifft man auf viele Regeln, Fragen oder Unsicherheiten, mit denen man bislang nichts zu tun hatte.

Agroscope: diverse Diskussionen im Gange

Freitag, 5. Oktober 2018
Das Treffen der Sozialpartner von Ende September brachte keine neuen Erkenntnisse zur Zukunft von Agroscope. Leiterin Eva Reinhard bestätigte, dass Bundesrat Johann Schneider-Ammann dem Bundesrat vor Weihnachten 2018 einen Bericht zur Restrukturierung, insbesondere zur Zentralisierung von Agroscope, vorlegen wolle. Dies hatte der Bundesrat anlässlich eines Gesprächs am 4. September bereits Nationalrätin Barbara Gysi mitgeteilt.

Personalpolitischer Sessionsrückblick von Barbara Gysi

BIT: Der PVB stellt dem Bundesrat Fragen zum Thema Outsourcing

Montag, 1. Oktober 2018

Einschneidende Rentenkürzungen können teilweise abgefedert werden

Im März hat die Kassenkommission Publica die Senkung der technischen Parameter beschlossen. Das heisst per 01.01.2019 wird der technische Zins von aktuell 2.75% auf 2% gesenkt und der Umwandlungssatz von aktuell 5.65% auf 5.09%. Die Kassenkommission will dadurch langfristig das finanzielle Gleichgewicht der Pensionskasse gewährleisten, welches insbesondere durch die Langlebigkeit und die schlechte Ertragslage auf den Zinsmärkten unter Druck gerät.
Der PVB hat sich von Anfang an sowohl in der Kassenkommission als auch im paritätischen Organ dafür eingesetzt, dass diese drastischen, jedoch unumgänglichen Senkungen so weit als möglich abgefedert und für die Versicherten sozial verträglich gestaltet werden. Letztlich wurde für das Vorsorgewerk des ETH-­Bereichs das Folgende beschlossen:
• Die in den letzten Jahren angesammelten und als Rückstellungen verwendeten Überschüsse werden an die Versicherten verteilt, um die Senkung des Umwandlungssatzes zu kompensieren. Das Alterskapital der zum Zeitpunkt der Massnahmen über 45­jährigen Versicherten wird damit je nach Alter zwischen 2.6% und 11% aufgestockt.
• Die Risikoprämien werden von 2% auf 1.5% gesenkt. Der Anteil des Arbeitgebers beträgt 0.95%, derjenige der ArbeitnehmerInnen 0.55%.
• Die Sparbeiträge werden erhöht. Für die Alter 22 bis 44 beträgt die Erhöhung der Sparbeiträge 0.5%. Für die Alter 45–70 beträgt die Erhöhung 2.5%. Der Arbeitgeber trägt 64% und die ArbeitnehmerInnen 36% dieser Erhöhung.
• Diejenigen Personen, die am 1.1.2019 60 Jahre und älter sind, werden praktisch keine Verluste in Kauf nehmen müssen (mit einigen Einschränkungen).
Diese Anpassungen sind einschneidend, sie garantieren aber langfristig das finanzielle Gleichgewicht von Publica. Es ist zentral, dass die Angestellten des ETH­Bereichs weiterhin volles Vertrauen in ihre Pensionskasse haben. Mit den ausgehandelten Massnahmen kann eine Senkung der Leistungen um 10% verhindert werden, welche für die Angestellten untragbar gewesen wäre. Bestimmte Kategorien von Angestellten sind stärker betroffen als andere, den Alterkategorien (die über 60­jährigen Angestellten) wurde jedoch Rechnung getragen. Der PVB wird sich innerhalb der Kassenkommission und des paritätischen Organs des ETH-­Bereichs weiterhin engagiert für die ArbeitnehmerInnen Interessen einsetzen.

Die Angestellten, die 60 Jahre und älter sind, werden im Mai ein Informationsschreiben erhalten, in dem die aktuellen Leitungen mit der neuen Variante verglichen werden. So können Sie entscheiden, ob Sie Ihren Ruhestand vor dem Inkrafttreten der Anpassung antreten wollen. Die übrigen Angestellten werden wie gewohnt Anfang 2019 ihren Vorsorgeausweis mit dem neuen Umwandlungssatz erhalten.

Luc Python

0.6% für die ETH-Mitarbeitenden

Publica 2019: Wie steht es um unsere zukünftigen Renten?