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News

Einschneidende Rentenkürzungen können teilweise abgefedert werden

Im März hat die Kassenkommission Publica die Senkung der technischen Parameter beschlossen. Das heisst per 01.01.2019 wird der technische Zins von aktuell 2.75% auf 2% gesenkt und der Umwandlungssatz von aktuell 5.65% auf 5.09%. Die Kassenkommission will dadurch langfristig das finanzielle Gleichgewicht der Pensionskasse gewährleisten, welches insbesondere durch die Langlebigkeit und die schlechte Ertragslage auf den Zinsmärkten unter Druck gerät.
Der PVB hat sich von Anfang an sowohl in der Kassenkommission als auch im paritätischen Organ dafür eingesetzt, dass diese drastischen, jedoch unumgänglichen Senkungen so weit als möglich abgefedert und für die Versicherten sozial verträglich gestaltet werden. Letztlich wurde für das Vorsorgewerk des ETH-­Bereichs das Folgende beschlossen:
• Die in den letzten Jahren angesammelten und als Rückstellungen verwendeten Überschüsse werden an die Versicherten verteilt, um die Senkung des Umwandlungssatzes zu kompensieren. Das Alterskapital der zum Zeitpunkt der Massnahmen über 45­jährigen Versicherten wird damit je nach Alter zwischen 2.6% und 11% aufgestockt.
• Die Risikoprämien werden von 2% auf 1.5% gesenkt. Der Anteil des Arbeitgebers beträgt 0.95%, derjenige der ArbeitnehmerInnen 0.55%.
• Die Sparbeiträge werden erhöht. Für die Alter 22 bis 44 beträgt die Erhöhung der Sparbeiträge 0.5%. Für die Alter 45–70 beträgt die Erhöhung 2.5%. Der Arbeitgeber trägt 64% und die ArbeitnehmerInnen 36% dieser Erhöhung.
• Diejenigen Personen, die am 1.1.2019 60 Jahre und älter sind, werden praktisch keine Verluste in Kauf nehmen müssen (mit einigen Einschränkungen).
Diese Anpassungen sind einschneidend, sie garantieren aber langfristig das finanzielle Gleichgewicht von Publica. Es ist zentral, dass die Angestellten des ETH­Bereichs weiterhin volles Vertrauen in ihre Pensionskasse haben. Mit den ausgehandelten Massnahmen kann eine Senkung der Leistungen um 10% verhindert werden, welche für die Angestellten untragbar gewesen wäre. Bestimmte Kategorien von Angestellten sind stärker betroffen als andere, den Alterkategorien (die über 60­jährigen Angestellten) wurde jedoch Rechnung getragen. Der PVB wird sich innerhalb der Kassenkommission und des paritätischen Organs des ETH-­Bereichs weiterhin engagiert für die ArbeitnehmerInnen Interessen einsetzen.

Die Angestellten, die 60 Jahre und älter sind, werden im Mai ein Informationsschreiben erhalten, in dem die aktuellen Leitungen mit der neuen Variante verglichen werden. So können Sie entscheiden, ob Sie Ihren Ruhestand vor dem Inkrafttreten der Anpassung antreten wollen. Die übrigen Angestellten werden wie gewohnt Anfang 2019 ihren Vorsorgeausweis mit dem neuen Umwandlungssatz erhalten.

Luc Python

0.6% für die ETH-Mitarbeitenden

Publica 2019: Wie steht es um unsere zukünftigen Renten?

Bundespersonal erhält den Teuerungsausgleich, aber keine Unterstützung für die Pensionskasse

Beiträge an Publica: Der Nationalrat sagt "Niet"

Lohnverhandlungen mit dem ETH-Rat: (noch) kein Ergebnis

Die Finanzkommission lehnt es ab, CHF 160 Millionen in die 2. Säule einzuschiessen

PVB verabschiedet die Generalsekretärin Maria Bernasconi

Amtsübergabe an der Delegiertenversammlung des Personalverbands des Bundes vom 30. Oktober 2017 in Ittigen. Maria Bernasconi, Generalssekretärin des PVB und ehemalige Nationalrätin, tritt Ende 2017 in den Ruhestand. Die Juristin Janine Wicki wird am 1. Januar 2018 ihre Nachfolge antreten. Bundesrat Ueli Maurer, Personalchef und Finanzminister des Bundes, hat an der Generalversammlung zudem eine Bestandesaufnahme der Bundesfinanzen gemacht und seine Vision einer auf eine gute Sozialpartnerschaft bedachten Personalpolitik dargelegt. Zudem fordert der PVB endlich wieder einmal Wertschätzung des Personals durch Lohnerhöhung und Beteiligung des Bundes an den PUBLICA Massnahmen.

Bund greift Diplomaten ins Portemonnaie

Weniger Rente und weniger Lohn: Nein!

Wieder Rechnungsüberschuss – Schluss mit dem Druck aufs Personal!

24. Februar 2017

Auch im Rechnungsjahr 2016 resultiert im Bundeshaushalt ein Überschuss, der auch dieses Jahr wieder auf Mehreinnahmen bei der direkten Bundessteuer und Minderausgaben in der Verwaltung beruht. Und wie zu erwarten, folgt die Argumentation des Bundesrats auch dieses Jahr dem gleichen Muster: Erklärt wird der Überschuss mit Sondereffekten und prognostiziert werden für die kommenden Jahre Mindereinnahmen und hohe strukturelle Defizite. Unverändert hoch sei der Spardruck, obwohl die Mehraus­gaben von 1 Milliarde Franken wegen der abgelehnten Unternehmenssteuerreform III vorderhand ja nicht anfallen. mehr

Treffen mit Ueli Maurer: Wiederaufnahme der Verhandlungen

21. Februar 2017

Die Löhne stagnieren seit 2013, der Arbeitgeber Bund ist nicht attraktiv genug und die Rekrutierung von Spezialistinnen und Spezialisten bereitet ihm Schwierigkeiten, die Teuerung wird Ende 2017 positiv ausfallen: Diese Argumente haben Ueli Maurer davon überzeugt, im Budget 2018 einen Spielraum vorzusehen, sei es für eine Erhöhung der Löhne oder für andere Massnahmen zugunsten der Bundesangestellten. Auf die Frage von Maria Bernasconi, Generalsekretärin des PVB, mit welchem Prozentsatz zu rechnen sei, antwortete der Finanzminister, er müsse zuerst Rücksprache mit seinen Bundesratskolleginnen und -kollegen halten und nannte daher keine konkrete Zahl.  mehr